
Auch 2009 war der Königpokal in Halle wieder ein großer Erfolg, eine schöne Halle, viele Teilnehmer und Fechter aus Japan, die sich in Halle fast schon zu hause fühlen! Für die Nippon Athleten ist das Turnier in Halle ein fester Termin in ihrem Kalender und im Siegertaumel kam bereits die Bestätigung: "Bitte bucht schon die Hotels zum Königpokal 2010 für uns"
Im Namen des Ungarischen Paralymischem Verbandes hat sich der NPC Präsident, Gömöri Zsolt, bei Attaque d' Escrime für das Trainingslager in Leipzig bedankt. Mit dieser sehr guten Vorbereitung ist es den ungarischen Rollstuhlfechtern gelungen, in Peking sehr gute Ergebnisse zu erzielen. So konnte Szekeres Pal, eine Bronzemedaille im Florett gewinnen und alle anderen Mitglieder der ungarischen Nationalmannschaft konnten sich jeweils unter den besten 10 platzieren. Recht herzlichen Glückwunsch!
Das Bundesinnenministerium wird die EM 2010, wie die Stadt Leipzig und der Freistaat Sachsen, finanziell unterstützen. Dies ist ein Zeichen der Wertschätzung und der Bedeutung dieser Europameisterschaft 2010 in der Arena Leipzig.
Ab sofort steht für die EM auch eine eigene mail Adresse zur Verfügung, bei der Ihnen alle Fragen rund um die EM beantwortet werden.
info@fechten2010.de




Attaque unterstützt Woche des Fechtsports
Begeisterung pur. So könnte man mit wenigen Worten die zentrale Auftaktveranstaltung zur „Woche des Fechtsports“ in Bitterfeld und Halle umschreiben.
Rund 450 Schüler aus mehreren Schulen Bitterfelds und Wolfen bestaunten am vergangenen Donnerstag die Auftritte der kleinen und großen „Fechtstars“ in zwei „Schnupperstunden Fechten“. Neben fünf jungen Nachwuchstalenten aus dem halleschen Landesleistungszentrum und Sachsen-Anhalts erfolgreichster Florettfechterin Diana Schulz standen vor allem die Olympia-Achte Katja Wächter und die Vizeweltmeisterin des Jahres 2005, Anja Schache (beide Tauberbischofsheim) im Fokus des Interesses. Unter der fachkundigen Anleitung von Lars Schache, einst Mannschaftsweltmeister im Herrenflorett und heute Nachwuchstrainer in Tauberbischofsheim, erfuhren die Bitterfelder Schüler nicht nur viel interessantes rund um den Fechtsport, sie durften im Verlaufe des Geschehens selbst einmal „ran“. So zögerte der 10-jährige Steven aus der Grundschule Bitterfeld keine Sekunde, gegen die Vizeweltmeisterin anzutreten. Spätestens in dieser Sekunde tobte die gesamte Sporthalle. Ohne jede fechterische Vorkenntnis ging er gegen Anja Schache auf der Plache sofort in die Offensive und siegte in einem dramatischen Gefecht mit 3:2. „Das war ein riesiger Spaß für alle. Mit solchen Aktion weckst Du tatsächlich Interesse und Spaß am Fechtsport“, freute sich anschließend Anja Schache über die Begeisterung in Bitterfeld. Sie und Katja mussten anschließend fast eine Stunde lang Autogramm-Wünsche erfüllen. „Ich habe heute viele funkelnde Augen bei den Kindern gesehen. Die lockere Art und Weise, mit der wir unsere Sportart präsentiert haben, hat sich vortrefflich erwiesen. Der Funke, den alle Beteiligten entzündet haben, ist in jedem Fall auf die Bitterfelder Kinder übergesprungen“, erklärte anschließend Katja Wächter. „Für uns war es selbstverständlich, an diesem Projekt mitzuwirken“, fügt sie hinzu. „Gameboy und Computer machen es immer schwerer, Kinder für den Sport zu begeistern. Unser Ziel ist es, dass Kinder Sport treiben. Daher war es für uns keine Frage, den Fechtsport mit seinem Anliegen zu unterstützen“. Mit diesen Worten hatte Christel Vogel, stellvertretende Oberbürgermeisterin der Stadt Bitterfeld, die Auftaktveranstaltung eröffnet. Sie dankte zudem ausdrücklich dem Deutschen Fechter Bund, der den zentralen Auftakt zur „Woche des Fechtsports“ erneut nach 2003 an Bitterfeld vergeben hatte, zudem dem Internationalen Förderverein „Attaque d’ Escrime“ für die Unterstützung des Projekts.
Jetzt hofft die FeSG Greppin als Gastgeber in Bitterfeld natürlich, dass ihnen die Kids die „Türen einrennen“.
Am Nachmittag ging es dann für die „Fecht-Prominenz“ ins nahe gelegene Halle an das dortige Landesleistungszentrum. Zwei Stunden lang trainierten Anja Schache, Katja Wächter und Lars Schache mit etwa 40 halleschen Nachwuchsfechtern. „Die wollten am Ende gar nicht aufhören, baten um noch ein Gefecht“, freute sich die ein wenig geschaffte Anja Schache nach dem Ende der Trainingseinheit. Die mit ihr und Katja trainierenden Kinder saugten jede Erläuterung, jeden Satz förmlich in sich hinein. „Ich denke, wir „Großen“ sollten solche Aktionen viel öfter machen, war die Aktion für die Kids unglaublich motivierend. „Denn, wann hat einer der jungen Nachwuchsfechter aus einem der vielen Vereine in Deutschland schon einmal die Chance, mit den besten deutschen Athleten zu trainieren“, lautet das Resümee von Kollegin Katja Wächter. Matthias Hertel, Trainer im halleschen Fechtcentrum, erwiderte darauf: „Wir würden uns freuen, solch eine Trainingsstunde des Öfteren anbieten zu können. Ihr und unsere anderen deutschen Fecht-Asse seit in Halle jederzeit herzlich willkommen“.
Recht hat er. Deutschland braucht viele Aktionen in den Vereinen mit unseren Top-Athleten. Nicht umsonst heißt es ja „Fechten tut Deutschland gut“.
Die ungarische Rollstuhl-Fechtnationalmannschaft, zu den Medaillenaspiranten in Peking gehörend, bereitete sich eine Woche in Leipzig intensiv auf ihren Einsatz bei den Paralympics Anfang September vor. Alle sieben ungarischen Teilnehmer/innen, angeführt Pál Szekeres, Florett-Olympiasieger der Jahre 1992 und 1996, zudem Weltmeister des Jahres 2007, absolvierten unter Leitung ihres Chetrainer Sándor Beliczai das erste von zwei letzten Trainingscamps vor Abreise in die chinesische Hauptstadt.
Trainingspartner der sieben waren aber nicht nur junge und bereits international erfolgreiche Nachwuchsfechter aus Ungarn, zu ihnen gesellten sich zudem Fechter aus dem nahe gelegenen Fechtcentrum Halle.
Der Internationale Förderverein Fechten „Attaque d’ Escrime“ (Leipzig) und der „Fond for the Future of Fencing“ (Moskau) hatten vor einigen Monaten das gemeinsame Trainingscamp in Leipzig mit dem ungarischen Behinderten-Sportverband vereinbart. „Wir haben in Leipzig vorzügliche Trainingsbedingungen vorgefunden und waren sehr froh darüber, dass junge Sportler aus der Region mit uns gemeinsam trainiert haben“, lautete das erste Fazit von Chetrainer Sándor Beliczai. Und er fügt hinzu: „Unser Ziel ist es, in Peking mindestens drei Medaillen zu holen”. Um dies in die Tat umzusetzen, wurde fünf Tage intensiv trainiert. Mindestens zwei Trainingseinheiten täglich absolvierten Pál Szekeres und Co. Zur Halbzeit desTrainingscamps gesellten sich dann die halleschen Fechter zum insgesamt 18-köpfigen Team aus Ungarn hinzu. „Das sind ganz neue Erfahrungen für mich, im Rollstuhl zu fechten. Die sind ja unglaublich schnell”, lautete das erste kurze Statement der 13-jährigen Marie-Luise Rapp vom halleschen Fechtcentrum. Sie musste vor allem am ersten Tag erfahren, mit welcher Schnelligkeit, vor allem mit dem Oberkörper die Rolli-Fechter agieren. Ihr Vereinskollege Bernd Stöhr ergänzt: „Es macht nicht nur Spaß, die ungarischen Fechter/innen haben uns sofort voll integriert. Ich kann zudem nur bestätigen, dass es mindestens genauso anstrengend ist, wie das „normale” Fechten”.
Neben den täglichen Lektionen und dem obligatorischen Trainingsfechten standen für die Athleten Leistungstests und physiotherapeutische Maßnahmen auf dem Programm. „Dank starker Partner, wie dem Olympiastützpunkt Leipzig, können wir unseren Gästen eine unterschiedlichste Maßnahmen anbieten”, erklärt Vizepräsidentin Karin Strauch (Leipzig). „Ausdrücklich möchten wir uns bei den Partnern Ramada-Hotel Leipzig und dem Flughafen Leipzig/Halle bedanken, die uns jeden Wunsch förmlich von den Lippen abgelesen haben”, fügt sie hinzu. Nur am Montag war mit einem Besuch des Flughafens Leipzig/Halle verkürztes Training angesagt.
Den Leistungstest am Leipziger Olympiastützpunkt am folgenden Dienstag konnten sich auch die Hallenser nicht entziehen. „Da müssen wir wohl einiges in Sachen Schnelligkeit tun”, gab Marie Rapp unumwunden zu.
„Wir haben als Förderverein zwei wesentliche Anliegen mit dem Trainingslager verfolgt. Zum einen war es uns wichtig, dem ungarische Paralymics-Team in Sachen Olympia-Vorbereitung Unterstützung zu gewähren. Zum Zweiten wollten wir aber auch mit der Teilnahme von Fechter/innen aus der Region Barrieren abbauen. Das ist uns in Leipzig sehr gut gelungen”, umschreibt Fördervereins-Präsident Steffen Grollmisch die Ziele des Projekts.Und Grollmisch freute sich auch darüber, dass sich der einzige deutsche Kampfrichter für die Rollstuhl-Fecht-Wettbewerbe in Peking, Ingolf Blumowski zwei Tage in Leipzig auf seinen Einsatz in der chinesischen Hauptstadt vorbereitete.
Den jungen Hallensern jedenfalls hat es gefallen. „Wenn du am Tag 20-25 Gefechte bestreitest, kannst du zwar Abends nicht mehr den Arm heben, aber es hat mir unglaublich viel Spaß gemacht”, resümiert Bernd Stöhr, der nach drei Tagen intensivem Fechten nicht nur mit diversen Blasen an den Händen zu kämpfen hatte. Seine junge Vereinskollegin Marie Rapp ergänzt: „Es war für mich ein erhebendes Gefühl, gegen Athleten zu fechten, die in einem Monat in Peking um Gold an den Start gehen. Und ich habe neue Freunde kennen gelernt, die ich sicher bald auf einem meiner nächsten Turniere wieder sehen werde”, so die 13-jährige stolz und müde.
Am 4.Juli 2008 zum Kongress der Europäischen Förderation in Kiew fiel die Entscheidung zum Ausrichterland der Europameisterschaft 2010.
Einstimmig haben die europäischen Delegierten für den Ausrichterort Leipzig gestimmt. Nach Präsentation des ersten Videos über die WM 2005 in Leipzig kam es zum spontanen Applaus und wir mussten nicht einmal mehr die Bewerbung begründen. Die WM 2005 ist allen noch in guter Erinnerung und deshalb freuen sich nicht nur wir, sondern alle Fechter Europas auf diese EM.
Unsere Bewerbung können Sie als PDF Datei auf der Seite EM 2010 einsehen.
Die Ausrichtung der EM 2011 wurde zum Kongress an Italien vergeben.
Leipzig begrüßt die Fechter Europas!

Zur Europameisterschaft im Modernen Fünfkampf werden bereits jetzt Helfer gesucht. Wer Interesse hat und über 18 Jahre ist, kann sich schon jetzt registrieren lassen - meldet Euch mit Name, Adresse, mail und Telefon Nummer unter : marketing@osl-leipzig.de.
Gebt bitte das bevorzugte Interessengebiet an. Wir benötigen vom Ordner, Gide, Fahrer und Helfer im sportlichen Bereich viele Ehrenamtliche.
Förderverein präsentiert sich Leipziger Juristen
Der Internationale Förderverein „Attaque d’ Escrime“ geht neue Wege, um für sich und seine Projekte zu werben. Jüngst präsentierte er sich beim traditionellen Leipziger Juristenball des Leipziger Anwaltsvereins in Leipzigs Nobel-Hotel „Westin“. Wir wollen nicht nur feiern. Dieser Ball hat auch einen wichtigen, gemeinnützigen Aspekt“, erklärt der stellvertretende Vorsitzende Christoph Franz, zugleich einer der Mitbegründer von „Attaque d’ Escrime“. Vor immerhin mehr als 260 geladenen Gästen nutzte Vereinspräsident Steffen Grollmisch die Gunst der Stunde, die aktuellen das Anliegen des Fördervereins und dessen Projekte vorzustellen. „Wir haben uns die Förderung des Sports in der Region auf die Fahnen geschrieben“, informiert der Schkeuditzer die Juristen im großen Ballsaal. Neben der Förderung des Fechtsports als Schwerpunkt unterstütze man gern andere regionale Vorhaben, umschreibt er weiter. Und Grollmisch lässt seiner Ankündigung Taten folgen. Nach der Präsentation überreicht er dem Schirmherrn der Veranstaltung, Sachsens Justizminister Mackenroth einen Original-Degen aus dem Musical „Die drei Musketiere“, der im Verlaufe der Veranstaltung versteigert wird. Erstaunt erfahren die begeisterten Gäste, dass Steffen Grollmisch mit seiner Firma Artos das Erfolgs-Musical in Berlin ausstattet. „Insgesamt 2500,00 € haben wir an diesem Abend durch Versteigerungen erzielen können. Der Degen war eines der Glanz-Stücke des Abends“, berichtet Rechtsanwalt Christopf Franz nach der Veranstaltung. Mit den Einnahmen unterstützen wir den Leipziger Leichtathleten Rico Glagla, der sich auf die Teilnahme bei den Paralympics in Peking vorbereitet, so Franz abschließend. „Uns war wichtig, uns nicht nur zu präsentieren, sondern auch zu zeigen, dass Attaque d’ Escrime andere, wichtige Sportprojekte unterstützt“, ergänzt Attaque-Chef Steffen Grollmisch. Der und seine Mitstreiter arbeiten bereits jetzt an neuen Projekten, die mit Sicherheit auch Leipzigs Juristen beeindruckt haben.
7. Schkeuditzer Flughafenturnier
Der Fechtclub Schkeuditz wird die nächste internationale Fechtveranstaltung in Zusammenarbeit mit Attaque d' Escrime ausrichten. Uns erwartet ein außergewöhnlicher Veranstaltungsort - der Flughafen Leipzig/Halle.
Am 19.und 20. April werden Damen und Herren (A-Jugend) Florttfechter ihre Wettkämpfe austragen.
Besuchen Sie auch die Internetseite des Vereins www.fechtclub-schkeuditz.de und merken Sie sich diesen Termin vor!
Großes Interesse herrschte im neu erbauten Museum der bildenden Künste zu Leipzig. Nicht eine neue Kunstausstellung wurde eröffnet, vielmehr hatte der FC Leipzig, Gastgeber des Damenflorett-Weltcup am kommenden Wochenende, zur Pressekonferenz in das prachtvolle Museum, Schauplatz der Finals am Sonntag Nachmittag, geladen.
Von besonderem Interesse war für die anwesenden Journalisten sicher die Anwesenheit von Anja Fichtel der Fechterin des Jahrhunderts. „Natürlich komme ich gern nach Leipzig“, erklärte Anja den Journalisten. Nicht nur, dass ich hier acht Mal gestartet bin, drei Mal konnte ich mir den Sieg in Leipzig sichern“, so die Grande Dame des Fechtsports. Und auch sie faszinierte die ungewöhnliche Location des Final- Ortes. Angesprochen darauf erwidert sie: „Wenn man die Kunst beherrscht, zu fechten, wird Fechten zur Kunst. Insofern gibt es wohl keinen besseren Ort, als Fechtkunst zu präsentieren.“ Und sie ergänzt: „Eigentlich schade, dass ich nicht mehr aktiv bin. In einem solchen Ambiente zu fechten reizt mich sehr, da es eben nahe an der Kunst liegt“. Stolz präsentierte FC-Präsident Bernd Brock den Anwesenden die aktuellen Starterzahlen. „90 Fechterinnen aus 26 Nationen werden am Sonnabend und Sonntag um Punkte für die Weltrangliste kämpfen. Ein durchaus starkes Starterfeld, haben doch 12 der ersten 25 Fechterinnen der Weltrangliste gemeldet“, so Brock. „Und außerdem geht es vor allem um Punkte für Peking“, fügt Karl-Friedrich Schönleber, Geschäftsführender Vorstand des TC Tauberbischofsheim hinzu. Dabei stehen die Chancen für die Deutschen Fechterinnen nicht schlecht. Anja Schache und Carolin Golubytskyi sind in Sachen Peking auf bestem Wege, sich zu qualifizieren. Die einstige Leipzigerin Katja Wächter könnte sich nach Lage der Dinge noch dazu gesellen. Erfreut zeigten sich Karl-Friedrich Schönleber und Anja Fichtel auch über die Anwesenheit des OSP-Chefs der Stadt Leipzig, Dr. Nowack. „Leipzig hat das Potential, Fechten in Deutschland mit weiter zu entwickeln. Wir wollen nicht nur beobachten, wir prüfen, wie wir aktiv mitgestalten können“, so der Olympia-Stützpunkt Leiter. Gleiches könnte sicher auch auf das vom FC Leipzig und „Attaque d’ Escrime“ organisierte, parallel im Sportforum laufende Internationale Trainings-Camp zutreffen. Erstmals in der Messestadt und erstmals vor einem Aktiven-Weltcup treffen sich bis Freitag Fechterinnen aus mehreren Nationen, um sich auf den Weltcup vorzubereiten. „Einige von ihnen werden wir sicher in Peking wieder sehen“, blickt Karin Strauch, Vizepräsidentin von „Attaque d’ Escrime“ bereits voraus.
Zuvor steht aber für sie und die anderen Anwesenden der Weltcup im Damenflorett auf der Tagesordnung.
Bildquelle: Olaf Wolf